Ohne Worte

Neulich war ich in Volkach im „Hinterhöfle“. Kennen Sie das? Falls ja, muss ich Ihnen nichts mehr erzählen. Falls nein, muss ich Sie dringend bitten, dort mal einzukehren.
„Ohne Worte“, sag‘ ich Ihnen. Ohne Worte gut!
Die Kids heutzutage schmeißen ja mit superlativierten Superlativen grade so um sich, aber selbst hier suche ich nach Worten fürs „Hinterhöfle“.
Das Ambiente, die Atmosphäre….  einfach nur gut. Besser als gut, besser als besser. Faszinierend und… ja… kuschelig. So dieses „Daheim“-Gefühl mit einem sorgfältig dosierten Schuss Extravaganz.
Der Service! Gibt es ein „Mehr“ für guten Service? Ich meine nicht solche Begriffe wie „exzellent“. „Exzellent“ kann jeder sein, der sich a bissl Mühe gibt. Beim „Hinterhöfle“ kommt diese… Liebenswürdigkeit… ??… ja, das ist wohl das Wort, nach dem ich suche… diese Liebenswürdigkeit hinzu. Ganz unaufdringlich und kaum spürbar fühlte ich mich da in ein sorgsam zurecht gezupftes Wattebäuschlein  gehüllt.
Das Essen? Das Essen! Dafür habe ich tatsächlich grade keine Worte. Für das, was ich da kosten durfte, würde ich einen Mord zwar nur im metaphorischen Sinne begehen, aber über die Entführung des Kochs habe ich ernsthaft nachgedacht.
Besuchen Sie’s mal, das „Hinterhöfle“!

Anne Johann

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